Wandaquarien als Einrichtungselement

Wandaquarien dienen als dekorative und architektonische Einrichtungselemente, welche für ein spannendes und natürlich wirkendes Ambiente sorgen. Dabei steht nicht vornehmlich das Halten von Fischen im Vordergrund, sondern vielfach wird auf lebendige Bewohner verzichtet. In den Aquarien können sich beispielsweise auch künstliche Pflanzen oder dekorative, farbenfrohe Kugeln befinden. Es entsteht ein faszinierendes, lebendiges Gemälde, welches schnell zum Blickfang wird. Man unterscheidet hierbei verschiedene Formen und Ausführungen, sodass sich für jedes Ambiente das richtige Wandaquarium finden lässt.

Die unterschiedlichen Formen von Wandaquarien: Bullaugen und Halbkugeln

Die modernen Wandgemälde in Gestalt eines Aquariums lassen sich in verschiedene Bauformen unterscheiden. So werden beispielsweise Wandaquarien in Form von Bullaugen angeboten. Sie weisen meistens eine eher geringe Größe auf und erfüllen daher oftmals nicht die Mindestanforderung zum Halten von Fischen. Zum Befüllen eignen sich Pflanzen oder farbenfrohe Dekorationselemente. Das Besondere an Bullaugen ist, dass sie für ein maritimes Ambiente sorgen. Besonders realistisch wirken eine Umrandung aus Metall oder das Anbringen von mehreren Bullaugen-Wandaquarien nebeneinander. Dadurch entsteht echtes Bootsfeeling. Eine weitere Variante sind Wandaquarien in Form einer Halbkugel. Sie verfügen ebenfalls über eine runde Form, sind jedoch nicht mit einer Umrandung wie bei den Bullaugen versehen. Durch die Halbkugel entsteht ein 3-dimensionales und futuristisches Erscheinungsbild.

Flache Wandaquarien – die verschiedenen Konstruktionsformen

Flache Wandaquarien können nicht nur an der Wand genutzt werden, sondern dienen auch als Raumtrenner beziehungsweise als dekorative Zimmerwände für die Unterteilung von größeren Räumlichkeiten. Ein flaches Wandaquarium hat im Grunde genommen die Form eines Quaders. Es kann sich um ein großflächiges Modell mit einer geringen Tiefe oder auch um eine Säule handeln. Dabei reicht das Angebot von kleinen Modellen für die Wand bis hin zu mehr als 2 Meter großen Varianten, die als Raumtrenner eingesetzt werden. Je größer ein flaches Wandaquarium ist, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, echte Pflanzen oder Fische halten zu können. Werden die Wandaquarien als Raumtrenner eingesetzt, dann erfüllen Sie nicht nur dekorative Zwecke sondern sorgen für die optische Aufteilung des Raumes beziehungsweise dem Schaffen von Privatsphäre in größeren Räumen. Dienen die Wandaquarien als Zimmerwänder, dann verfügen sie über eine besonders große Gestalt und müssen eine entsprechende Stabilität aufweisen. Ein flaches Wandaquarium kann dabei durchscheinend gehalten sein beziehungsweise über einen Hintergrund verfügen.

Panorama Wandaquarium – für einen 3D-Effekt sorgen

Ein Panorama Wandaquarium kann mit einer kürzeren Frontscheibe ausgestattet sein, was zu einem wunderschönen optischen Effekt führt. Alternativ kann die Panorama-Frontscheibe auch leicht geschwungen sein. In jedem Fall sorgt das Panorama Wandaquarium für ein ansprechendes Design und eine gewollte, optische Vergrößerung. Unterstützt wird dieser Effekt durch eine Beleuchtung, die das Wandaquarium gekonnt in Szene setzt. Dadurch werden enthaltene Pflanzen betont und in das richtige Licht gebracht. Bei größeren Modellen kann zudem auch eine Anlage integriert werden, welche Luftblasen von unten nach oben aufsteigen lässt. Werden diese angeleuchtet, dann verstärkt sich der Effekt.

Beidseitige Wandaquarien – sie sorgen für Spannung und Abwechslung

Neben einseitigen Modellen kommen gerade bei einer Nutzung der Wandaquarien als Raumtrenner auch beidseitige Modelle zum Einsatz. Ist ein Wandaquarium beidseitig gestaltet, dann kann es von mindestens zwei Seiten betrachtet werden. An zwei oder mehr Seiten befindet sich die Glas- beziehungsweise Kunststoffscheibe, sodass ein offenes und helles Ambiente entsteht. Ist das Wandaquarium beidseitig gestaltet, dann ist es wichtig, darauf zu achten, dass auch die enthaltende Dekoration von allen Seiten optimal zu sehen ist. Werden die Wandaquarien als Zimmerwänder, eingesetzt, dann sorgt die beidseitige Gestaltung für ein offenes und lichtdurchlässiges Design.

Verschiedene Farben und Materialien als Gestaltungselemente nutzen

Ob Sie sich für ein Wandaquarium in Schwarz, Weiß oder einer anderen Farbe entscheiden, hängt von der vorhandenen Einrichtung und dem gewünschten Ambiente ab. Sie können durch die Farbwahl entweder für einen spannenden Kontrast zum Hintergrund sorgen oder Sie passen die Farbe dem Untergrund an, sodass sich das Wandaquarium harmonisch in das Gesamtkonzept einfügt. Die Frontscheibe des Wandaquariums besteht meistens aus einem robusten Kunststoff, welcher jedoch der entsprechenden Pflege bedarf. Ein flaches Wandaquarium kann auch aus Glas bestehen, ist in diesem Fall jedoch anfälliger für versehentliche Beschädigungen. Besonders kleinere Aquarien werden von einem Rahmen umgeben, sodass der dekorative Effekt weiter optimiert wird. Eine Umrandung betont das Designobjekt und hebt es optisch vom Hintergrund ab. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Wandaquarium mit Holzrahmen, Kunststoffrahmen oder Metallrahmen handeln. Ein Wandaquarium mit Holzrahmen wird eher natürlich, kann aber in verschiedenen Farben lackiert sein. Spezielle Lackierungen sorgen gleichzeitig für den Schutz des Holzes und somit für eine lange Nutzungsdauer vom Wandaquarium mit Holzrahmen. Entscheiden Sie sich hingegen für ein Wandaquarium mit Kunststoffrahmen, dann profitieren Sie von dem unempfindlichen Material. Dieses ist ebenfalls in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Ein Wandaquarium mit Metallrahmen ist robust und kann entweder futuristisch oder antik wirken.

Austauschbare Fronten, Stauraum für Technik und Sicherheitsschlösser

Wandaquarien können über verschiedene Extras verfügen, wie beispielsweise austauschbare Fronten. Dadurch lässt sich das Erscheinungsbild mit wenigen Handgriffen verändern und Sie erhalten ein wandelbares Designelement für Ihren Wohnraum. Eine andere Zusatzfunktion sind aufklappbare Elemente über und unter dem Aquarium, welche ausreichend Stauraum für die Technik oder auch das Futter bieten. Sicherheitsschlösser hingegen werden vor allem an öffentlichen Orten benötigt und schützen das Wandaquarium vor einem unbefugten Öffnen durch Dritte. Die Modelle können im Allgemeinen als offene Varianten, auch als Wandaquarium-Vasen bezeichnet, oder als geschlossen Formen konzipiert sein. In offenen Aquarien befindet sich im oberen Teil eine meistens runde Öffnung. In den Innenraum werden in der Regel Pflanzen gesetzt, sodass ein natürliches Erscheinungsbild entsteht. Diese können durch eine integrierte Beleuchtungsanlage inklusive Zeitschaltuhr innerhalb festgelegter Zeiten angestrahlt werden.

Welche Voraussetzungen sollten beim Halten von Fischen gelten?

Werden Fische in den Wandaquarien gehalten, dann müssen einige Regeln eingehalten werden. Zunächst einmal ist die Größe des Behältnisses ein wichtiger Punkt. Diese muss sich an den Bedürfnissen der ausgewählten Tierart orientieren und muss daher stets für den Individualfall bestimmt werden. Oftmals wird empfohlen, beim Halten von Fischen oder anderem Meeresbewohnern wie Krabben oder Garnelen einen Mindestgröße von 20 Litern einzuhalten. Besser sind hingegen 30 Liter oder mehr. Sie müssen in jedem Fall darauf achten, dass die Fische ausreichend Raum zum Schwimmen und zur Revierbildung erhalten. In Steckbriefen zu einzelnen Fischarten sind die Anforderungen zur Haltung ausführlich beschrieben. Dies betrifft auch die Wassereigenschaften wie den Salzgehalt und den pH-Wert. In jedem Fall müssen eine Filteranlage und eine Heizung installiert werden, damit die Tiere artgerecht gehalten werden können.

Durch die Vielfalt an Möglichkeiten bei den Wandaquarien ist es wichtig, sich über die eigenen Wünsche ausreichend Gedanken zu machen. Sie haben die Auswahl aus kleinen und größeren Modellen, aus Varianten ohne und mit Fischen sowie aus Raumtrennern und reinen Dekorationselementen für die Wand. Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten sorgen für eine individuelle Auswahl und kreative und Designelemente.